Hoya,

Intensives THW-Ausbildungswochenende in Hoya

Von Donnerstag bis Heute nahmen 51 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks aus den Ortsvebänden Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und Eschwege an einer Intensiv-Ausbildung im niedersächsichen Hoya teil.

Das Retten einer Person aus einem Zug bedarf vieler Hände

Das Übungsgelände der THW-Bundesschule in Hoya bietet ideale Bedingungen, um ein ganzes Wochenende verschiedenste Ausbildungsthemen zu üben. Auf einem eigenen Gleisabschnitt wurde das Retten von Personen aus Zügen sowie das Aufgleisen eines Kesselwagens trainiert. In einem weitläufigen Trümmergelände musste mit Spezialgerät zu Verschütteten vorgedrungen werden. In Gruben und Schächte konnten die Helfer dabei nur mit Atemschutzgeräten vordringen. Die Fachgruppe Brückenbau aus Bad Kreuznach übte zudem den Bau einer Behelfsbrücke für Fahrzeuge sowie einen Personensteg. Auch die Jugendgruppe aus Bad Kreuznach nahm an diesem Ausbidlungswochenende teil. Neben zahlreichen kleineren Übungen bauten Sie einen Personensteg aus Gerüstmaterial.

Ein fünfköpfiger Voraustrupp hat bereits am Mittwoch damit begonnen, die verschiedenen Übungen für die einzelnen Gruppen vorzubereiten. Die Planung dieses Wochenendes begann bereits Ende 2014.

Für die Verpflegung der Teilnehmer waren die Küchenteams aus Bad Kreuznach und Idar-Oberstein verantwortlich. Für die beiden Küchenteams war es eine gute Übung, unter Einsatzbedingungen rund um die Uhr die Mahlzeiten zuzubereiten.

Eine Führung durch die THW-historische Sammlung rundete das Übungswochenende ab. In einer Art Museum wurde die Ausstattung des Technischen Hilfswerks der vergangenen 60 Jahre ausgestellt. Die Teilnehmer gewannen durch die unterhaltsamen Erläuterungen der Museumsführer einen guten Eindruck, wie sich die Technik in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat.

Zugführer Kai Habel aus Bad Kreuznach, der die Übung seit Monaten federführend vorbereitet hat, war mit dem Verlauf und dem Ergebnis zufrieden: „Die Helfer konnten wieder enormen Fortschritt in der Ausbildung machen. Ebenso war das Wochenende eine gelungene Veranstaltung für die Kameradschaft und Helfermotivation.“

Tom Ruppental aus Idar-Oberstein ergänzte: Ich finde es toll unter so realistischen Gegebenheiten zu üben, da wir uns hier optimal auf den THW Alltag vorbereiten können.

Auch Marco Jung aus Eschwege war von dem Wochenende begeistert: „Der Vorteil an dem Gelände der THW-Bundesschule ist, dass man seine gesamte Rettungsausstattung hier unter realistischen Bedingungen einsetzen kann.“

Gegen 17:30 erreichten die Bad Kreuznacher heute wieder ihren Standort.


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